Hautirritationstest nach ISO 10993-10, REACH und OECD TG 431

Im Hautirritationstest werden mögliche hautschädigende / hautreizende Wirkungen von Kosmetika und Medizinprodukten ermittelt. In der Vergangenheit wurden hierzu fast ausschließlich Untersuchungen an der Haut von Versuchstieren (in vivo) durchgeführt. In vivo Prüfungen werden jedoch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Versuchstiere immer mehr durch in vitro Methoden ersetzt. Im Falle der Kosmetika müssen Diese stets durch in vitro Versuche ersetzt werden.
Diese neuen in vitro Verfahren nutzen epidermale 3D-Hautkulturmodelle aus rekultivierter menschlicher Haut. Die Ergebnisse aus in vitro Hautirritationsuntersuchungen sind quantitativ darstellbar und ermöglichen eine genauen Vergleich verschiedener Produkte/Substanzen bzgl. ihrer hautirritierenden Eigenschaften. CYTOX führt den Hautirritationstest ausschließlich als in vitro Verfahren durch.
Die EU schreibt für die Prüfung von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung zwingend die Durchführung von in vitro Hautirritations-/ Hautkorrosionsstudien vor.
(REACH = EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Die OECD Guideline TG 431 beschreibt den Hautkorrosionstest als zuverlässiges Verfahren, um das korrosive Potential einer chemischen Substanz genau zu bestimmen.

Wie die Zytotoxizitätstests werden auch Hautirritationsuntersuchungen aus marketingtechnischen Gründen und zur Darstellung der eigenen Produktqualität im Bereich des Medizinproduktemarktes, wie im Bereich der Kosmetika in zunehmendem Umfang eingesetzt, da die Produkte im Erfolgsfall als „tierversuchsfrei auf Körperverträglichkeit getestet“ beschrieben und beworben werden können.

Fordern Sie ein unverbindliches Angebot zur Hautirritations-/Hautkorrosionsprüfung unter info[at]cytox.de an.