Strom für aktive Medizinprodukte

Stromerzeugung mittels Kohlenstoffnanoröhrchen in einer Silikonmatrix

Ob Herzschrittmacher, implantierte Pumpensysteme oder Implantate mit neuromodulativer Wirkung: Viele Implantate benötigen eine permanente Stromversorgung, die normalerweise über Hochleistungsbatterien erfolgt. Sind Diese leer muss per erneuter Operation ein Batteriewechsel erfolgen. Andere Systeme laden über elektromagnetische Technologien das Implantatsystem wieder auf. Dies kann jedoch andere elektrische Systeme in der Patientenumgebung empfindlich stören.

Eine neue Technologie eines japanischen Forschungsteams erzeugt mittels Laserstrahl eine leichte Temperaturdifferenz in einer Kohlenstoff-Nanoröhrchenschicht, eingebettet in einer Silkonmatrix direkt in der Implantatoberfläche. Diese Temperaturdifferenz wird zur Stromerzeugung im Implantat genutzt.

Publikation: 

Eijiro Miyako et al.; A Photo-Thermal-Electrical Converter Based On Carbon Nanotubes for Bioelectronic Applications; Angewandte Chemie

 

Kategorie: Medizinprodukte